Tusche auf Papier, 56 cm x 42 cm
Die Arbeit setzt sich kritisch mit den Strukturen der Massentierhaltung auseinander und hinterfragt die gesellschaftliche Selbstverständlichkeit des täglichen Fleischkonsums. Im Zentrum steht die kulturelle Normalisierung des Tötens von Tieren zur Ernährung. Der gesellschaftlich akzeptierte Verzehr von Tieren wird dem moralisch strikt verurteilten Kannibalismus gegenübergestellt. Die Arbeit macht diese widersprüchlichen moralischen Maßstäbe sichtbar und eröffnet eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen, der Distanz zum Tier und den ethischen Dimensionen des Konsums.


