La Superba (Glorifying misuse Madonna), 2024

Tusche auf Papier

56 cm x 42 cm

Genua, die „La Superba“ – die Stolze – genannt, war eine mächtige und unabhängige Republik. Um ihre Unabhängigkeit zu bewahren und sich zugleich gegenüber den europäischen Monarchien zu behaupten, wurde Maria am 25. März 1637 in der Kathedrale San Lorenzo feierlich zur Königin von Genua ausgerufen. Der Doge übergab ihr Krone, Zepter und die Schlüssel der Stadt.

Auf meinen Wegen durch Genua zeichne ich Madonnendarstellungen an Hauswänden und in Kirchen ab und ersetzte die Köpfe der Frauen durch Männerköpfe. Die Arbeit verbindet die allgegenwärtige weibliche Ikone mit der männlich geprägten politischen Machtgeschichte Genuas und regt zur Reflexion über die Nutzung von Symbolen für politische Zwecke an.